Hat

Spätestens nach der dritten Erwähnung – sei es im Zusammenhang mit der re:publica oder von Kollegen – habe ich mir dieses Twitter.com mal reingezogen.

Das „dieses“ lässt den analytischen Leser schon darauf schliessen, dass ich mich nicht wirklich zur Teilnahme an diesem Reality-Webprojekt (?) habe durchringen können, das in aller Munde zu sein scheint irgendwie fleissig gehyped wird.

Es handelt sich dabei offensichtlich um eine Art „Echtzeit-Blog“ ganz im Gedanken der Web 2.0 – Philosophie, der sich auch per SMS füttern lässt, sodass man auch jeden Futzelkram, den man just at the moment verrichtet dem Rest der Welt mitteilen kann. Sei es privat oder öffentlich.

Dass es sich nun lohnt den Live-Bericht eines Busfahrers zu verfolgen oder ob überhaupt im Leben eines Einzelnen so oft so dermaßen spannendes passiert, dass es einer Verbreitung im Internet bedarf, sei mal dahingestellt…
Wahrscheinlich bin ich nur einfach zu negativ…

Ich verkneife mir den Zynismus, aber: Hat den keiner mehr was zu tun?


 

Comments (1)

  1. Sie sprechen mir aus der Seele! Web-zwei-null hätte zusätzlich noch den 48-Stunden-Tag einführen sollen damit man überhaupt genug Zeit findet für das ganze Social-Networking (bloggen, widgets bauen, webseiten personifizieren, realtime-twittern). übrigens ein schöner Blog!

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